Zertifizierungsprozess
Die Prüfung nach der Prüf- und Zertifizierungsordnung
bezieht sich sowohl auf die technische als auch die kaufmännische
Seite eines Unternehmens. Abhängig vom Zertifizierungsprofil prüft
die DPVT folgende Elemente:
- Stammdaten
- Struktur
- Versicherungen
- Kaufmännische Abläufe
- Finanzplanung
- Mietpreiskalkulation
- Qualitätsmerkmale
- Qualifikation und Ausbildung der Mitarbeiter
- Projektabwicklung unter Berücksichtigung der DIN 15750
- Auswahl, Beschaffung, Prüfung und Wartung von Betriebsmitteln
- Arbeitsschutz, Prävention, Notfallmaßnahmen, Umweltschutz
- Produktionsqualität vor Ort
Je nach Größe des Unternehmens, das sich zertifizieren lassen möchte, dauert die Zertifizierung zwei bis drei Monate. Nach der Interessenbekundung erhalten Bewerber ein Formular, in dem sie Angaben über den gewünschten Umfang der Zertifizierung machen. Nachdem die DPVT ein individuelles Angebot erstellt und das Unternehmen den Auftrag erteilt hat, legt ein Auditplan den Ablauf der Zertifizierung im Unternehmen fest. Das Audit dauert rund vier Tage. Nach der erstmaligen Zertifizierung erfolgt eine Überprüfung im Zweijahresrhythmus.
Voraudit
Für Unternehmen die an einer Zertifizierung
interessiert sind, gibt es nun die Möglichkeit der Durchführung
eines Voraudits.
Dieses Voraudit dient zur Vorbeurteilung des
Unternehmens im Hinblick auf eine mögliche Zertifizierung sowie
der Abklärung
offener Fragen. Eventuell erkannte Schwachstellen lassen sich bis zum
Zertifizierungsaudit beheben.
Im Rahmen dieses Voraudits besucht ein Auditor
der DPVT das Unternehmen und klärt u.a. in Gesprächen und durch Sichtung von Unterlagen
die Chancen auf eine erfolgreiche Zertifizierung. Zugleich werden bereits
erste Impulse für mögliche betriebliche Optimierungen gesetzt.
Die
für das Voraudit entstehenden Kosten werden bei Durchführung
einer möglichen Zertifizierung angerechnet.
Die Kosten für dieses Voraudit belaufen sich auf 750,- € zuzügl.
notwendiger Fahrt- bzw. Übernachtungskosten.